Solvency II - Reporting

Detaillierte Veröffentlichungspflicht der Solvenzsituation

Die Solvency II - Zahlen müssen bis spätestens Mitte Mai an die Öffentlichkeit berichtet werden. Hierzu gibt es genaue Vorgaben der EIOPA. Die Leser der Bilanzen werden durch eine Vielzahl von Informationen verwirrt, zudem gibt es die Möglichkeit, die Solvenzquoten „aufzuhübschen“. Außerdem werden einige Gesellschaften damit werben, dass sie keine Übergangsmaßnahmen benötigen. Aufgrund des Niedrigzinsumfelds muss überprüft werden, ob diese Aussage in zwei Jahren noch Bestand hat.

EIOPA und Bundesregierung informiert - Transparenz für Verbraucher und Kapitalgeber

Die Zielke Research Consult GmbH wird alle Solvency II-Bilanzen der deutschen Versicherer analysieren und beurteilen, ob die ausgewiesenen Solvenzquoten nachhaltig sind. Hierbei werden wir die Asset-Liability-Position anhand von drei Kapitalmarktszenarien und zwei Schadenszenarien bestimmen.
Dieses Projekt benötigt allerdings ein hohes Finanzierungsvolumen, das aber der Transparenz der Verbraucher und Kapitalgeber dient. Der Bund der Versicherten hat bereits einen Finanzierungsbeitrag zugesagt. Ebenfalls wurden die drei namhaften Maklerorganisationen kontaktiert. Eine hat bereits ihre Unterstützung zugesagt, die anderen beiden befinden sich im Abstimmungsprozess und stehen diesem Projekt grundsätzlich offen gegenüber. Die Bundesregierung ist ebenfalls über diese Initiative informiert.

Methodik

Diese Studie ist nicht einem Ratingverfahren gleichzusetzen. Wir vertrauen weitestgehend auf öffentliche Informationen und werden nicht ausschließlich von der Industrie, sondern auch von anderen Marktteilnehmern bezahlt. Die ALM Analyse verwendet stichtagsbezogene Unternehmens- und Marktdaten um mittels mehrerer deterministisch vorgegebener Szenarien eine Bilanz- und GuV-Projektion über den Prognosezeitraum von mehreren Jahren zu erstellen. Das Cashflow-getriebene Bilanzmodel berücksichtigt gleichermaßen „aktive“ und „passive“ Zahlungsströme und garantiert einen umfassenden Überblick über die Risikostruktur der analysierten Unternehmen. Ein risikoadäquates Kennzahlensystem ermöglicht sowohl die retrospektive als auch die prospektive Betrachtung und berücksichtigt dabei sowohl unternehmensinterne als auch branchen- und kapitalmarktrelevante Einflussfaktoren. Eine probabilistische Metrik gewährleistet eine Vergleichbarkeit der untersuchten Versicherungsunternehmen untereinander. Die nachfolgende Abbildung zeigt schematisch die Vorgehensweise.

Interesse? Melden Sie sich bei uns!
Gerne stelle ich Ihnen das Projekt auch mündlich vor. Hierzu können wir gerne einen Telefontermin vereinbaren. Sie erreichen uns unter 02408-7195135 oder per Mail an studie@zielke-rc.eu. Ich würde mich freuen, wenn unser Angebot bei Ihnen Anklang findet. Sicherlich können die Ergebnisse auch Ihrer Unternehmenssteuerung dienen und mit mir diskutiert werden.

Ihr,

Dr. Carsten Zielke
carsten-zielke@zielke-rc.eu